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Internationales Maritimes Museum

Die Entstehung des Museums

Das IMM in Hamburg geht auf eine großzügige Spende des 2016 verstorbenen Journalisten und Redakteurs Peter Tamm zurück. Tamm, der Zeit seines Lebens ein begeisterter Freund des Meeres und der Seefahrt war, hatte im Laufe der Jahre unzählige Exponate zusammengetragen und diese freundlicherweise der Stadt Hamburg zur Verfügung gestellt. Im Jahre 2008 erfolgte daraufhin die Eröffnung des Internationalen Maritimen Museums im zuvor grundlegend renovierten Kaispeicher B, einem Teil der historischen Speicherstadt Hamburgs. Nach eigenen Worten hatte der Gründer Peter Tamm die Absicht, mit dem Museum den nachfolgenden Generationen die Bedeutung der Seefahrt für die Prosperität der Weltbevölkerung zu veranschaulichen und aus der Geschichte zu lernen, frei von jeglichen politischen oder weltanschaulichen Hintergründen.

Was gibt es im Internationalen Maritimen Museum zu sehen?

Das IMM Hamburg unterrichtet den Besucher auf 9 Etagen über die aktuellen und die historischen Aspekte der Seefahrt, sowohl im zivilen Bereich als auch auf militärischen Gebieten.

Die erste Etage widmet sich der Entwicklung von Navigation und Kommunikation im Laufe der Jahrhunderte, vom Sextant bis zum GPS. Etage Nummer 2 steht ganz im Zeichen der alten Segelschiffe und folgt ihrer Entwicklung von der Antike bis zur Moderne. Die dritte Etage führt in das Handwerk des Schiffbaus ein, vom traditionellen Einbaum bis zum industriell gefertigten Stahldampfer. Etage Nummer 4 gewährt Einblick in den Alltag an Bord, von früher bis heute. Die fünfte Etage beleuchtet die Rolle der Kriegsmarinen seit 1815, mit einem Fokus auf das Britische Empire und die deutsche Marinen in beiden Weltkriegen. Etage Nummer 6 widmet sich der Handelsschifffahrt im Industrie- und Globalisierungszeitalter. Die Etage 7 folgt Tiefseeforschern zu den letzten noch unentdeckten Winkeln der Meere. Auf der achten Etage kann man maritime Kunst aus allen Epochen bewundern. Auf der neunten und letzten Etage gibt es Schiffsmodelle in einer riesigen Zahl zu sehen, mittlerweile sind es mehr als 40.000.

Die Fahrwassertonne ELBE1 weist den Weg in das Maritime Museum. Foto: Michael Zapf

Zu den Highlights des Museums zählt auch ein riesiges Modell der Queen Mary 2 aus Legosteinen. Es ist mehr als sieben Meter lang und wiegt über eine Tonne. Außerdem gibt es einen Schiffssimulator, in dem sich die Gäste als Kapitän eines Frachters beweisen können.

Veranstaltungen im Internationalen Maritimen Museum

Regelmäßig finden im Museum auch wechselnde Veranstaltungen statt. So gibt es immer wieder Vorträge zu maritimen Themen, üblicherweise samstags um 14 Uhr. Für Museumsbesucher sind die Vorträge kostenlos. Im Foyer des Museums gibt es außerdem immer wieder Lesungen mit Neuerscheinungen der maritimen Literatur. Auf dem Museumsvorplatz werden regelmäßig auch Familiensonntage veranstaltet, etwa zum Thema „Piraten“. Der Besuch dieser Veranstaltungen ist in der Regel kostenfrei. Am Wochenende findet auf der ansonsten ungenutzten 10. Etage zudem regelmäßig eine Matinee des Theaterkapitäns Eberhard Möbius statt.

 Preise und Konditionen

Der Eintritt in das IMM Hamburg kostet für Erwachsene Besucher 13,00 Euro, der ermäßigte Eintritt beträgt 9,50 Euro. Eine Familienkarte kostet 25 Euro, eine Kleinfamilienkarten 15 Euro. Führungen in deutscher, englischer und französischer Sprache sind gegen Aufpreis zu buchen. Für Schulklassen und Kindergartengruppen gibt es Sonderkonditionen. Um eine Anmeldung wird bei größeren Gruppen gebeten. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10 bis 18 Uhr.

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