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Berühmte Film- und Serien-Drehorte in Hamburg

Wenn der Schutzmann ums Eck kommt…

Wer kennt sie nicht, die Titelmusik fürs Großstadtrevier, eine der wichtigsten Serien, die in Hamburg gedreht wurden. Wenn der Schutzmann ums Eck kommt… heißen die ersten Worte des Songs, der jeden Montag Abend wieder im Programm läuft. Immer weiter geht es, beim Großstadtrevier, einer beliebter Krimiserie, die ihren Ursprung in Hamburg hat.

Seit 1984 werden in der Serie schon Schurken gefangen. Die Hauptcharaktäre sind deutschlandweit bekannt und beliebte Schauspieler, wie Till Demtrøder oder Peter Heinrich Brix. Die Hauptdrehorte sind natürlich in der Hamburger City. Die Wache des 14. Polizeireviers wird in Hamburg-Bahrenfeld gedreht, in der Melsohnstraße an der Ecke zur Paul-Dessau-Straße.

Es ist ein rotes Backsteingebäude. Desweiteren befinden sich Szenen auf der Reeperbahn (nicht nachts um halb 1), sowie am Wahrzeichen der Stadt, der Michaelis-Kirche, kurz auch Michel genannt. Die St. Pauli Landungsbrücken werden ebenfalls häufig gezeigt. Neben dem Großstadtrevier* gibt es jedoch noch zahlreiche andere Filme, für die die Hansestadt bekannt ist.

Die Drehorte der Stadt auf einem Blick

Neben München und Berlin ist unser nordisches Wunder eine der beliebtesten Drehstädte Deutschlands. Wenn wir Fernsehen schauen, dann kommt oft die Köhlbrandbrücke ins Bild, doch auch der Hauptbahnhof und das Rathaus sind oft nicht nur in Filmen, sondern auch in Werbespotts vertreten.

Die Alsterregion in Hamburg ist halt einfach malerisch und wird häufig deshalb genutzt. Am beliebtesten von allen Drehstätten ist aber der Hamburger Hafen, denn er ist nicht nur der größte Transporthafen Deutschlands, sondern bietet zahlreiche wunderbare Aufnahmen und Bilder. Dies sind die Hauptdrehplätze, doch es gibt noch viele andere, zum Beispiel Nebenschauplätze, der Stadt, die nicht direkt auf den touristischen Wegen liegen.

Der Film „Chicko“ vom türkischen Regisseur Özgür Yıldırım wurde am Mümmelmannsberg gedreht, doch auch Soul Kitchen, eine Kultserie fand in Wilhelmsburg statt. Die Stadt hat einen besonderen Reiz, da sie nicht wie eine Großstadt wirkt, landschaftlich einzigartig ist und doch eine Großstadt ist.

Filmgeschichte mit Namen

Schon seit 1920 werden Teile von der Hansestadt für Filme genutzt. Der erste Film, der hier gedreht wurde hieß „Die Spinnen“ und wurde in Hagenbecks Tierpark gedreht. Nur wenige Jahre später folgte dann Große Freiheit Nr. 7 im Jahre 1944 in Sagebiels Fährhaus Blankenese. Und so ging es weiter mit Filmen, wie Nordsee ist Mordsee, Target – Zielscheibe St. Pauli Landungsbrücken, Heimweh nach St. Pauli und Polzeirevier Davidwache. Die meisten Filme sind natürlich gute deutsche Krimis, die hier ihren Höhepunkt finden. Doch auch Actionfilme finden sich meist vor der Kulisse Hamburgs wieder. Die Stadt hat einen besonderen Reiz und liegt noch dazu ziemlich nah am Wasser.

Nach 1990

Nach dem Jahre 1990 wurden auch hier weitere Filme gedreht. 2014 kam „Most wanted man“ auf Deutschlands Mattscheiben. Die Drehorte dafür waren unter anderem am Hafen, der schönen Alster, dem Brahms-Kontor und in der Bar Silbersack. Till Schweiger lief „Barfuss“ durch unsere Hansestadt, an dem Hauptbahnhof vorbei, über die Lombardsbrücke und zum Alten Elbtunnel. Es ist erstaunlich wie vielseitig die Drehorte der Stadt eingesetzt wurden. Wunderschöne Aufnahmen wurden vom Hafen gemacht und auch Landschaftsdokumentationen lassen die Stadt nie aus. Diese kommen meist in Zusammenhang mit der Nordseeküste die unweit der Stadt beginnt.

 

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